Urfahranermarkt

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Urfahranermarkt
Westlicher Eingang
Rieger-Riesenrad

Der Urfahranermarkt (kurz Urfahr-Markt oder Urfix) ist ein zweimal jährlich stattfindender Jahrmarkt im Bezirk Urfahr, am nach dem Markt benannten Jahrmarktgelände (Urfahrmarktgelände). Der bisherige Besucherrekord liegt bei insgesamt 680.000 Besuchern beim Frühjahrsmarkt im Jahr 2012[1].

Urfahranermarkt 2020

Termine Urfahranermarkt 2020

Die Markttermine des Jahres 2020 sind:

  • Der Frühjahrsmarkt 2020 finde von 2. bis 10. Mai statt
  • Der Herbstmarkt 2020 findet von 26. September bis 4. Oktober statt

Programm Urfahraner Herbstmarkt 2019

Das Programm für den Urfahraner Herbstmarkt 2019 lautet[2]:

  • Samstag, 28.9., 09:30 Uhr: Einzug vom AEC ins Festgelände mit Bürgermeister Klaus Luger und Festgästen
  • Samstag, 29.9., 10:00 Uhr: Eröffnung durch Bürgermeister Klaus Luger und Vizebürgermeister Bernhard Baier, Salut der Pranger Schützen, Rundgang durch den Markt zum Festzelt; Eröffnungsansprachen und Eröffnung; Bieranstich
  • Samstag, 29.9., 10:00 bis 11:00 Uhr: Freifahrten auf allen Schaustellergeschäften
  • Samstag, 29.9., 21:30 Uhr: LIWEST-Großfeuerwerk
  • Sonntag, 29.9, 11:00 bis 18:00 Uhr: ORF Radio-Oberösterreich-Musiktag aus dem Festzelt „Da Wirt 4s Fest“
  • Dienstag, 1.10., 14:00 Uhr: Seniorennachmittag mit Walter Witzany im Festzelt mit Tanz und Prämierung des besten Tanzpaares
  • Mittwoch, 2.10.: Almtal Kasberg zu Gast
  • Mittwoch, 2.10.: bis 19:00 Uhr: Familientag unter dem Motto „Voller Spaß und viel Freude“ zu ermäßigten Preisen
  • Donnerstag, 3.10., 21:30 Uhr: Großfeuerwerk der ARGE Urfahranermarkt
  • Freitag, 4.10., 11:00 Uhr: Ökumenischer Gottesdienst im Autodrom Straßmeier
  • Sonntag, 6.10., 10:00 Uhr: Jagdlicher Frühschoppen im Festzelt „Da Wirt 4s Fest“ organisiert vom Landesjagdverband Oberösterreich

Gastronomische Großanbieter 2019

  • Festzelt "Da Wirt 4s Fest"
  • Donaualm
  • Edelweissalm

Angebot

Der Urfahranermarkt bietet eine Mischung aus Gastronomischen Angeboten, Vergnügungseinrichtungen (Fahrgeschäften) und der Gewerbeausstellung. Das traditionelle Großfeuerwerk zieht auch viele Anrainer auf die Urfahrer Donaulände.

Gastronomie

Gastronomischer Kern des Urfahranermarktes sind die drei Festzelte mit umfangreichem kulinarischen Angebot. Diese geben dem Urfahranermarkt ein unverwechselbares Flair. In diesen Zelten wird auch Musik dargeboten, teilweise auch live. Auch Veranstaltungen werden in den Festzelten durchgeführt.

Darüber hinaus werden an Imbiss- Süßwaren- und Getränke-Ständen und sonstigen Verkaufsständen Waren angeboten.

Vergnügungseinrichtungen

Zahlreiche Fahrgeschäfte von unterschiedlichen Anbietern stehen zur Verfügung. Bekannte Klassiker sind das Riesenrad und das Autodrom Schlader. Beim Frühjahrsmarkt 2018 waren 60 Fahrgeschäfte und Schaustellerbuden verfügbar.[3]

Gewerbeausstellung

In sechs Messehallen und im weitläufigen Freigelände präsentiert sich die heimische Wirtschaft, wobei den größten Raum die Möbelausstellung beansprucht. Die Ausstellung läuft im Frühjahr unter dem Motto Linzer Frühling[4], im Herbst als Linzer Herbst[5].

Geschichte

Frühjahr- und Herbstmarkt bestehen seit 1817, als Kaiser Franz I. das Abhalten zweier Märkte pro Jahr genehmigte. Er ist somit der älteste Jahrmarkt Österreichs. Laut Linzer Marktordnung findet der Urfahranermarkt im Regelfall neun Tage im Frühjahr ab letztem Samstag im April und im Herbst ab letztem Samstag im September statt. Ursprünglich fand der Markt am Steinmetzplatz statt, später am Standort des heutigen Bernaschekplatz. Erst seit 1902 findet er an der Urfahrer Donaulände (heutiges Jahrmarktgelände) statt. Ursprünglich war der Markt ausschließlich für den Handel mit Waren aller Art bestimmt, vor allem Gebrauchsgüter und landwirtschaftliche Geräte. Ende des 19. Jahrhunderts wurden auch Belustigungen wie Schießbuden oder Schiffsschaukeln hinzugefügt.

Urfahr wurde 1919 in Linz eingemeindet - zum Zeitpunkt der Eingemeindung stand der Markt vorerst vor dem Aus, jedoch wurde nach Protesten eine "Marktstudienkommission" gegründet, welche zwei Jahre später die Wiedereinführung dieses Marktes beschloss. Die Stadt musste sich verpflichten, den Markt für alle Zeit aufrecht zu erhalten und zu fördern - was bislang auch geschehen ist. Es gab eigene Schauhallen mit Zauberkünstlern und Wahrsagern während der Zwischenkriegszeit, wohingegen es in der Zeit des Zweiten Weltkrieges und in der Zeit danach bis zum Abzug der Besatzungsmächte still um den Markt wurde.

200-Jahre-Jubiläum 2017

Für die beiden Märkte im Jubiläumsjahr 2017 wurde ein besonderes Programm geschaffen. Zum Marktstart beim Frühjahrsmarkt gab es einen Festumzug mit Gästen aus den Partnerstädten entlang der Donau. Beim Kinderprogramm gab es Schuhplattler zu sehen, zum Abschluss des Marktes am 7. Mai folgte ein „Tag der Blasmusik“, mit einem Konzert im und um das Riesenrad als Höhepunkt. Als gastronomische Neuerung gab es eine "Wein & Ginloung" betrieben unter anderem von der Firma Weinturm. Die Feuerwerke wurden "in besonderer Intensität" gezeigt.[6]

Besucherzahlen

  • 2019: 410.000 (Frühjahrsmarkt)[7]
  • 2018: 470.000 (Herbstmarkt)[8]
  • 2012: 680.000 (Frühjahrsmarkt) BESUCHERREKORD[1]

Bilder

Einzelnachweise

Literatur

Andrea Bina, Georg Thiel: Urfahraner Markt. 200 Jahre Linzer Lustbarkeiten. NORDICO Stadtmuseum Linz (Hg.), Verlag Anton Pustet, 2017. ISBN 978-3-7025-0859-3

Weblinks