St. Barbara-Friedhof
Der St. Barbara-Gottesacker (meist Barbarafriedhof genannt) ist ein katholisch-konfessioneller Friedhof in Linz. Er wird von der St. Barbara-Gottesackerstiftung betrieben, die vom jeweiligen Stadtpfarrer von Linz geleitet wird.
Der Friedhof hat eine Fläche von etwa 12 ha und beherbergt etwa 20.000 Gräber[1]. Er liegt direkt südlich der Westbahn im Makartviertel und wird von der stark befahrenen Dinghoferstraße in zwei Teile geteilt. Neben der katholischen existiert auch eine Abteilung mit jüdischen Gräbern. Seit 1860 wurden etwa 180.000 Verstorbene auf dem Areal begraben.
Geschichte
Etwa 1286 wurde im Zuge der Errichtung der Stadtpfarrkirche um diese ein Pfarrfriedhof angelegt. 1531 wurde der Pfarrfriedhof auf ein Areal nahe der Kreuzung zwischen der heutigen Landstraße und Betlehemstraße verlegt. In der zweiten Hälfte des 16. Jahrhunderts - oft wird 1599 genannt, möglicherweise auch früher - wird der Friedhof wiederum verlegt, in die Nähe des heutigen Friedensplatzes.[2]
Auf diesem Friedhof wurde 1658[3] eine Kapelle errichtet und der Heiligen Barbara von Nikomedien geweiht, die dem Friedhof seinen Namen gab. Nach einem Hofdekret von Kaiser Joseph II., das die Verlegung von Friedhöfen aus den Innenstädten in das Umland vorschrieb, wurde der St. Barbara-Friedhof 1786 aufgelassen[4].
Als Ersatz wurde das noch heute verwendete Grundstück außerhalb der damaligen Stadt angekauft. Auch dieser Friedhof trug und trägt wiederum den Namen St. Barbara-Friedhof.
Gräber
- Franz Dinghofer (1873-1956)
- Heinrich Gleißner (1893- 1984)
- Karl Grünner (1932-2003)
- Franz Resl (1883-1954)
- Adalbert Stifter (1805-1868)
- seine Frau Amalie Stifter (1811-1883)
Öffentlicher Verkehr
- Der Friedhof ist über die Haltestelle Friedhofstraße erreichbar.
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