Schottergrube Pichling

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<slippymap h=300 w=300 z=14 lat=48.244183583775 lon=14.387479804991 layer=mapnik />Die Schottergrube Pichling ist ein umstrittenes Projekt in Pichling. Zwischem dem Pichlinger See und dem Natura-2000-Schutzgebiet in den Donau-Auen soll die Grube mit einer Fläche von rund ..... m² und einer Jahresleistung von etwa 120.000 Tonnen Schotter betrieben werden. Der Abbau ist für 13 Jahre geplant. Betreiber des Projektes ist das Perger Unternehmens Petschl Transporte von Harald Glisic.

Aufgrund von Protesten von Anwohnern und Politikern verzögern sich Freigabe im Genehmigungsverfahren und Baubeginn seit Jahren.

Geplante Schottergrube

Genehmigungsverfahren

Mineralrohstoffgesetz

Das Verfahren wurde zunächst von der Stadt Linz als Behörde erster Instanz durchgeführt.

Mitte März 2012 genehmigte der zuständige Landesrad Rudi Anschober im Verfahren nach dem Mineralrohstoffgesetz das Projekt unter Auflagen. [1]. Anschober war nach eigenen Aussagen aufgrund des "nicht bürgerfreundlichen Gesetzes" zur positiven Entscheidung gewzungen, "alles andere wäre politische Willkür und Amtsmissbrauch"[2].

Proteste

Die Gegner des Projektes äußern unter anderem folgende Kritikpunkte:

  • der Erholungswert am nahen Pichlingersee würde stark eingeschränkt (durch Lärm und Staub)
  • durch eine hohe Anzahl an LKW-Fahrten vom/zur Schottergrube würde die Umwelt beeinträchtigt und Lärm verursacht
  • die Grundstückspreise und Lebensqualität der Anwohner würde durch Lärm, Staub und sinkenden Grundwasserspiegel gesenkt
  • eine für die "Stadtbelüfung" wichtige Waldfläche von rund 9000 m² soll gerodet werden[3]

Die Plattform Rettet den Pichlingersee veranstaltete Demonstration in Linz, so etwa am 31. August 2010 oder am 9. September 2011.

Insgesamt konnten bisher rund 6000 Unterschriften gegen die Schottergrube gesammelt werden.

Die Stadt Linz hat die Zufahrtsstraße zur Schottergrube Vorrangig zur Nutzung als Radweg gewidmet. Auf dieser Strecke besteht ein Fahrverbot für Fahrzeuge über 7,5 Tonnen, was von den Schotter-LKWs überschritten würde.[4]

Einzelnachweise