LASK

Aus LinzWiki
Version vom 22. September 2023, 15:03 Uhr von Wirthibot (Diskussion | Beiträge) (Vorlage:WebseiteSicher durch Vorlage:Web ersetzt)
Zur Navigation springen Zur Suche springen
Linzer Athletik-Sport-Klub
Vereinslogo
Sportart: Fußball
Chef-Trainer: Andreas Wieland (Stand: Februar 2022)
Gegründet: 7. August 1899
Leitung: Siegmund Gruber
Heimstadion: Waldstadion Pasching (TGW Arena); zukünftig Raiffeisen-Arena (Linz)
Webseite: lask.at

Der Linzer Athletik-Sport-Klub, allgemein bekannt als LASK und auch als Linzer ASK oder früher als LASK Linz bezeichnet, ist ein österreichischer Fußballverein aus der oberösterreichischen Landeshauptstadt Linz. Seine Vereinsfarben sind Schwarz und Weiß. Der LASK spielt seit der Saison 2017/18 in der Bundesliga, der höchsten Liga Österreichs.

Der LASK wurde laut Vereinsregisterbuch am 7. August 1899 gegründet. Die Fußballsektion entstand aber erst im Februar 1919 und nahm ihre Tätigkeit am 4. Mai 1919 auf. Insbesondere Spieler des aufgelösten Linzer Sport-Clubs (gegründet 1908) traten der Sektion bei. Größter Erfolg der Vereinsgeschichte war der Gewinn der österreichischen Meisterschaft 1964/65. Damals bereits im Kader war die später zum Jahrhundertfußballer des LASK gewählte Stürmerlegende Helmut Köglberger.

Der Profispielbetrieb ist seit Ende September 2016 in die LASK GmbH mit Sitz in Pasching ausgegliedert[1], deren einziger Gesellschafter der Verein ist.[2]

Geschichte

Anfangsjahre des LASK

Der LASK wurde am 7. August 1899 als Athletiksportklub Siegfried gegründet und war anfangs entsprechend nur im Bereich der Schwerathletik aktiv. Nach Ende des Ersten Weltkrieges wurde im Februar 1919 auch eine Fußballsektion ins Leben gerufen. Auf Initiative Otto Wilhelm Zemanns traten hier die meisten Spieler der ehemaligen Fußballer des Germania Linz und des 1908 gegründeten Linzer Sport-Klubs ein, der sich Ende des Ersten Weltkriegs auflöste. Das erste Fußballspiel bestritt Siegfried am 4. Mai 1919 gegen den Fußballverein Wels und unterlag 1:4. Dennoch entwickelte sich diese Sparte rasch zu einer der bedeutendsten des Vereins, sodass in einer außerordentlichen Hauptversammlung am 14. September 1919 der Name Linzer Athletik-Sport-Klub (LASK) angenommen wurde. Heute noch wird das Gründungsjahr mit 1908 angeführt, bezogen auf die Wurzeln der Fußballsektion im Linzer Sport-Klub.

Den ersten Titelgewinn konnte die Fußballer des LASK 1924 mit dem Gewinn der oberösterreichischen Landesmeisterschaft feiern und damit erstmals den zum damaligen Zeitpunkt bereits vierfachen Meister SK Vorwärts Steyr entthronen. Dem LASK gelang es, den Titel auch in den folgenden beiden Saisonen zu gewinnen und er konnte 1926/27 gar alle seine Meisterschaftsspiele siegreich absolvieren. Nachdem sich der Klub 1928 dem SV Urfahr Linz in der Liga geschlagen geben musste, erlebte er unter Trainer Sepp Gurtner bald seine erfolgreichste Ära vor dem Zweiten Weltkrieg. Neben weiteren Siegen in der oberösterreichischen Meisterschaft und dem neu geschaffenen Landescup griffen die Linzer erstmals nach einem nationalen Titel. In der Amateurmeisterschaft 1931 hatte sich der Klub über Lustenau 07 und den SAK 1914 ins Endspiel gespielt, wo der GAK wartete. Nach einem 1:1 in der Steiermark konnte mit einem 2:1-Sieg der Titel auf heimischem Boden fixiert werden. Bereits 1932 erlebte dieses Finale eine Neuauflage, wobei dieses Mal die Grazer jubeln durften, nachdem sie die Endspiele mit 2:0 und 4:2 klar gewannen. Die damals stärksten Spieler der Linzer, Gustl Jordan und Pepi Mayböck schafften den Sprung zum Profi-Fußball und wechselten nach Wien zum FAC beziehungsweise zur Vienna.

Sprung in den Profifußball und Aufstieg zum Double-Gewinner

Während des Zweiten Weltkriegs gelang in der Saison 1938/39 der erste Aufstieg in die Erstklassigkeit. In der Meisterschaft, die damals den Namen Gauliga XVII trug, lief es für den LASK vor allem kriegsbedingt äußerst schlecht. Immer wieder konnte der Klub nur einen Teil seiner eigentlichen Kampfmannschaft aufbieten. Der LASK stieg mit 0 Punkten ab, das 0:21 gegen die Wiener Austria bildete die höchste Niederlage. Nach Ende des Zweiten Weltkrieges gelang jedoch unter dem aus sowjetischer Kriegsgefangenschaft zurückgekehrten Trainer Schurl Braun, der einst im legendären Wunderteam spielte, bald der Wiederaufstieg. Nach dem Gewinn der oberösterreichischen Landesmeisterschaft setzte sich der LASK erfolgreich gegen Polizei SV Innsbruck und den Villacher SV in der Relegation 1949/50 zur A-Liga durch und brachte somit erstmals den Profifußball nach Linz. Trotz prominenter Verpflichtungen wie Josef Epp blieb der LASK im Abstiegskampf, den er zwar mehrere Jahre erfolgreich bewenden konnte, dem er 1953/54 aber schließlich erlag.

Mit dem Wiener Neuzugang Turl Brinek, der vier Jahre zuvor noch in der Weltauswahl stand, gelang aber 1957/58 der Gewinn der B-Liga und der damit verbundene Wiederaufstieg. Unter dem renommierten Trainer Karl Schlechta konnte der LASK auch bald ins Titelrennen eingreifen, 1961/62 wurde der Klub Vizemeister hinter der Wiener Austria, 1963 war im ÖFB-Cup erst im Finale, ebenfalls gegen die Austria, mit 0:1 Schluss. Der große Wurf gelang zwei Jahre später. Unter Trainer František Bufka und Co-Trainer Laszlo Simko fixierten die Linzer mit einem 2:0 gegen die Vienna als erster nicht aus Wien stammender Verein den Gewinn der Meisterschaft und holten sich mit 1:0 und 1:1 gegen den 1. Wiener Neustädter SC auch den ÖFB-Cup und somit das Double. Den Schwarz-Weißen gelang es jedoch nicht, sich an der nationalen Spitze zu behaupten, denn der Klub fand sich bald nur noch im geschlagen Mittelfeld wieder und war erstmals 1971/72 wieder ernsthaft in den Abstiegskampf verwickelt. Dennoch sorgten die Linzer im Cup für positive Schlagzeilen, 1967 und 1970 stand die Mannschaft erneut im Finale, hatte allerdings gegenüber der Wiener Austria (Entscheid durch Münzwurf) und Wacker Innsbruck das Nachsehen.

Zwischen Europacup und Zweiter Division

Konnte der Klub 1973/74 den Abstieg noch in der Relegationsrunde verhindern, kam letztendlich 1977/78 als Tabellenletzter der Gang in die Zweitklassigkeit. Mit dem Sieg in der 2. Division vor dem SK Austria Klagenfurt gelang der umgehende Wiederaufstieg und bereits im ersten Jahr nach der Rückkehr ins Oberhaus ein dritter Platz. In den folgenden Jahren pendelten die Linzer zwischen Abstiegskampf und UEFA-Cup-Plätze hin und her und konnten Mitte der 80er ihre wohl größten internationalen Erfolge feiern. Bis dato hielt der Klub den unrühmlichen Rekord, im Europapokal bei fünf Teilnahmen jeweils in der ersten Runde gescheitert zu sein, wobei insbesondere das 0:7 gegen Újpest FC schmerzte. 1984 überstand der Klub die erste Runde gegen Östers IF relativ problemlos, scheiterte aber dann an Dundee United. 1985 kam der Linzer LASK ebenfalls über Baník Ostrava in Runde 2 und schlug dort daheim Inter Mailand sensationell durch ein Tor von Johann Gröss 1:0. Auswärts setzte es allerdings ein 0:4, wobei Alessandro Altobelli gleich drei Mal traf. Der UEFA-Cup-Zeit folgte der Abstieg 1988/89 auf dem Fuße, 1993/94 gelang die Rückkehr in die Bundesliga, gemeinsam mit dem Rivalen FC Linz. Der damals 27-jährige LASK-Torhüter Josef Schicklgruber blieb 1241 Minuten (13 Spiele) ohne Gegentor und war somit ausschlaggebend für den Aufstieg.

Fusion mit dem FC Linz und Rieger-Affäre

Im Jahr 1995 schlitterte der Klub in eine finanzielle Krise, als der LASK mit einer Schuldenlast von 25 Millionen Schilling zahlungsunfähig wurde. Es wurde am 20. März 1995 Konkurs angemeldet, jedoch gelang es dem Verein im Wege eines Zwangsausgleichs der Liquidierung zu entgehen. Die Gläubiger gaben sich mit der 20-prozentigen Quote zufrieden, sodass der Verein saniert werden konnte. Am 21. Mai 1997 kam es zur hitzig diskutierten und bis heute umstrittenen Fusion mit dem Stadtrivalen und ehemaligen Meister FC Linz zum „LASK“. Zwar nahm der LASK diesen Namen bereits nach dem Konkurs zum 1. Jänner 1996 an, er wurde bis dahin allerdings kaum verwendet und in den damaligen Medien als sichtbarstes Zeichen des neuen Linzer Großklubs gewertet und popularisiert. Im zehn Tage nach der Fusion stattfindenden obsoleten Meisterschaftsspiel in der vorletzten Runde zwischen dem LASK und dem FC Linz gab man sich kurioserweise eine 0:3-Blöße. In Folge übernahm der LASK einige Spieler des FC Linz, ansonsten wurde der traditionsreiche Arbeiterverein praktisch ausgelöscht.

Per Brogeland wurde 1997 als Cheftrainer verpflichtet, und die Mannschaft wurde zahlreich verstärkt, es kam unter anderem Geir Frigård, der daraufhin österreichischer Torschützenkönig wurde. Überschattet wurde die folgende Saison durch den so genannten „Rieger-Skandal“. Der damalige LASK-Präsident Wolfgang Rieger schlitterte einerseits mit seiner Rieger-Bank in den Konkurs, die finanziellen Verflechtungen mit dem Verein blieben der Öffentlichkeit jedoch verborgen. Durch den Verkauf der Leistungsträger konnte der Verein zwar saniert werden, den baldigen sportlichen Abstieg konnte man allerdings nicht verhindern. In der Saison 1998/99 erreichte man noch das ÖFB-Cup-Finale unter dem Trainer Marinko Koljanin, welches gegen den SK Sturm Graz erst im Elfmeterschießen verloren wurde. Durch den Meistertitel von Sturm Graz war der LASK trotz Niederlage für den UEFA-Cup spielberechtigt, schied aber gleich in der ersten Runde des Bewerbs gegen Steaua Bukarest aus.

Beginn der Ära Reichel

Der finanziell vor dem Aus stehende Verein verhandelte in der darauffolgenden Zeit intensiv mit verschiedenen Investorengruppen. Einig wurde man sich nach sehr langen, zähen und umstrittenen Verhandlungen mit einer Investorengruppe rund um Peter M. Reichel, der seitdem auch das Präsidentenamt innehat. In der Saison 2000/01 stieg der Verein dann schließlich aus der obersten Spielklasse ab und spielte auch in der zweiten Spielklasse lange Zeit keine führende Rolle mehr: Am 13. August 2004 setzte es sogar eine 0:8-Heimniederlage gegen den FC Kärnten. Erst nach mehreren Jahren der Aufbauarbeit, etlichen Trainerexperimenten und Spielen vor nur ein paar hundert Zusehern gelang es, die Schlagzeilen wieder ins Positive umzukehren und den LASK zu einem wirtschaftlichen und sportlichen Aufwärtstrend zu führen. Nachdem man in der Saison 2004/05 sogar in Abstiegsgefahr geriet, wurden routinierte Spieler wie Ivica Vastić, Ales Ceh, Željko Milinović und Trainer Werner Gregoritsch verpflichtet. 2006 beendete der LASK als klarer Aufstiegsfavorit die Saison als Vizemeister der zweitklassigen Ersten Liga hinter SCR Altach.

Rückkehr in die Bundesliga

2007 schließlich schaffte man mit Trainer Karl Daxbacher endlich den vielumjubelten Aufstieg in die Bundesliga – nach 6 Jahren in der Zweitklassigkeit. Dort konnte man sich auf Anhieb etablieren und wieder um die 10.000 Zuseher zu Heimspielen locken. Die Aufstiegssaison beendete der LASK auf dem 6. Platz, Aufstiegstrainer Daxbacher wechselte daraufhin nach einer Schlammschlacht mit Präsident Reichel bezüglich seines Handschlagvertrags zurück zu seinem Stammverein Austria. Es folgte eine turbulente zweite Saison in der Bundesliga, in der mit Andrej Panadic, Klaus Lindenberger (setzte sich als Sportdirektor selbst als Trainer ein, wurde aber wegen Erfolglosigkeit von Reichel gekündigt) und zuletzt Hans Krankl (für die letzten Spiele) gleich drei Trainer verschlissen wurden. Sportlich war die Saison sehr durchwachsen – bis zum Ende kämpfte man gegen den Abstieg um am Ende auf Platz 7 zu landen. Die wichtigen Oldies Michael Baur und Ivica Vastić beendeten nach Saisonende ihre höchst erfolgreichen Karrieren.

Versuchter Platzsturm von LASK-Fans in Wiener Neustadt am 17. Juli 2010

Zur Saison 2009/10 kam mit Matthias Hamann ein unerfahrener, ehemaliger Spieler als Trainer und Sportdirektor zum LASK. In der Winterpause zerstritt sich Hamann aber mit Präsident Reichel und am 5. Februar 2010, genau eine Woche vor dem Meisterschaftsstart, wurde Helmut Kraft als neuer Trainer präsentiert. Die Saison 2009/10 beendete der LASK abermals im Niemandsland der Tabelle auf dem 7. Platz.

Nach dem Misserfolg in der Herbstsaison löste Georg Zellhofer Kraft als Trainer ab, wurde jedoch nach kurzer Zeit von Walter Schachner abgelöst. Am Ende der Saison 2010/11 musste der LASK schließlich wieder in die zweitklassige Erste Liga absteigen. Der Versuch des sofortigen Wiederaufstiegs in die höchste österreichische Spielklasse misslang.

2012 Zwangsabstieg in den Amateurbereich und abgewendeter Konkurs

Am 30. April 2012 wurde dem Verein von der österreichischen Bundesliga die Lizenz für die Saison 2012/13 verweigert.

Zur Saison 2012/13 löste Karl Daxbacher Walter Schachner als Trainer des LASK ab.[3] Daxbacher war schon 2006 bis 2008 Trainer des LASK und hatte sich damals im Streit mit Präsident Reichel vom LASK getrennt.[4] Der LASK wurde in der Saison 2012/13 Meister der Regionalliga Mitte und qualifizierte sich damit für die Relegationsspiele gegen den FC Liefering, Meister der Regionalliga West. Der oberösterreichische Traditionsklub war aber gegen die von Red Bull gesponserten Lieferinger völlig chancenlos und verlor das Auswärtsspiel in Salzburg mit 0:2 und das Heimspiel gar mit 0:3. Damit wurde der Wiederaufstieg in die Erste Liga verfehlt. Während des Heimspiels kam es zu Ausschreitungen der enttäuschten Fans.[5] Da gleichzeitig der Lokalrivale Blau-Weiß Linz aus der Ersten Liga absteigen musste, war die Stadt Linz in der Saison 2013/14 erstmals seit der Gründung der österreichischen Bundesliga im Jahr 1974 mit keinem Klub in den obersten zwei Fußballligen des Landes vertreten.

In der Saison 2013/14 verließ der LASK aus Kostengründen seine übliche Heimstätte auf der Gugl und spielte stattdessen, trotz Protest der Fans, zeitweise in Schwanenstadt. Am 9. Oktober 2013 wurde gemeldet, dass dem Traditionsverein der Konkurs drohe.[6] Im Dezember 2013 übernahm nach einer außerordentlichen Vollversammlung die Investorengruppe „Freunde des LASK“ um den neuen Präsidenten Wolf-Dieter Holzhey den Verein.[7]

In der Rückrunde der Regionalliga-Saison 2013/14 gelang erneut der Meistertitel und somit die Qualifikation für die Relegation gegen den Neunten der Ersten Liga den SC-ESV Parndorf 1919. Dort setzte man sich auswärts mit 1:0 durch, im Heimspiel gelang vor 10.000 begeisterten Zuschauern ein 1:1, womit der Wiedereinstieg in den Profifußball gelungen war. Die LASK 1b Mannschaft erreichte mit der Spielgemeinschaft ASKÖ Linz Zöhrdorf den Meistertitel der 2. Klasse Mitte ohne einen Punkt abzugeben, dies gelang als einziges Team in Österreich.

Wieder zurück in der zweiten Spielklasse wurde der Durchmarsch in die Bundesliga als Ziel ausgegeben. Die Mannschaft wurde dementsprechend mit vielen bekannten Spielern, die bereits Bundesligaerfahrung haben, verstärkt. Den Herbst beendete die Mannschaft auf dem ersten Platz, startete jedoch schwach ins Frühjahr. Nach einer Niederlage gegen den SV Mattersburg, der in der Zwischenzeit die Tabellenführung übernommen hatte, entließ der Verein im März 2015 Trainer Karl Daxbacher und machte Martin Hiden zum neuen Übungsleiter.[8] Nach lediglich acht Punkten aus neun Spielen wurde für die letzten drei Runden Alfred Olzinger zum Cheftrainer ernannt, Hiden übernahm die Rolle des Co-Trainers. Der LASK beendete die Saison hinter dem Meister und Aufsteiger Mattersburg und Liefering auf Platz 3.

Am 25. Mai 2015 wurde in einer Presseaussendung bekanntgegeben, dass nächste Saison Oliver Glasner, zu diesem Zeitpunkt noch Trainer der SV Ried, auf die Betreuerbank des LASK wechselt. Neben seinen Agenden als Cheftrainer wird Oliver Glasner bei den Linzern auch als Sportdirektor fungieren.[9] Die Saison 2015/16 beendete der LASK auf dem zweiten Platz.[10]

Im März 2017 wurde das „Linz“ aus dem Logo des LASK entfernt.

Aufstieg in die Bundesliga und Teilnahme an der Qualifikation zur Europa League

Im April 2017 konnte nach sechs Jahren in der zweiten bzw. der dritten Leistungsstufe der Aufstieg in die Bundesliga fixiert werden.[11]

Die Aufstiegssaison 2017/18 beendeten die Linzer auf dem vierten Tabellenplatz.[12] Schon einige Runden vor Saisonende stand die Teilnahmeberechtigung an der Qualifikation zur Europa League fest.[13] Der LASK stieg in der zweiten Qualifikationsrunde ein, wo man den norwegischen Vertreter Lilleström mit einem 4:0-Heimsieg[14] sowie einem 2:1-Auswärtssieg[15] ausschalten konnte. In der dritten Qualifikationsrunde scheiterte der LASK schließlich denkbar knapp an Besiktas Istanbul. Die Linzer verloren das Hinspiel in Istanbul mit 0:1. Der 2:1-Heimsieg im Rückspiel reichte aufgrund der Auswärtstorregel nicht zum Aufstieg.[16]

Kampfmannschaft

Trainerteam

Stand: 3. August 2016[17]

Funktion Name Geburtsdatum Nationalität beim Verein
seit
letzter Verein
Trainer Oliver Glasner 28.08.1974 AUT 06/2015 SV Ried
Co-Trainer Michael Angerschmid 24.02.1974 AUT 06/2015 SV Ried
Torwart-Trainer Wolfgang Wimmer 17.08.1965 AUT 07/2011
Athletiktrainer Michael Berktold 30.09.1980 AUT 06/2015

Aktueller Kader

Stand: 6. Februar 2019[18]

Rücken-
nummer
Name Geburtsdatum Nationalität beim Verein
seit
letzter Verein
Torhüter
 1 Alexander Schlager 01.02.1996 AUT 07/2017 Floridsdorfer AC
24 Tobias LawalVorlage:FN 07.06.2000 AUT 07/2018 FC Juniors OÖ
36 Thomas Gebauer 30.06.1982 AUT 07/2018 SV Ried
Verteidigung
 4 Emanuel Pogatetz 16.01.1983 AUT 07/2017 1. FC Union Berlin
 5 Markus Wostry 19.07.1992 AUT 07/2018 FC Admira Wacker Mödling
 6 Philipp Wiesinger 23.05.1994 AUT 07/2016 FC Liefering
13 Maximilian Ullmann 17.06.1996 AUT 07/2014 FC Pasching
15 Christian Ramsebner 26.03.1989 AUT 07/2015 FK Austria Wien
18 Gernot Trauner 25.03.1992 AUT 07/2017 SV Ried
26 Reinhold Ranftl 24.01.1992 AUT 07/2015 SC Wiener Neustadt
30 Andrés AndradeVorlage:FN 16.10.1998 PAN 07/2018 Querétaro Fútbol Club
44 David BumbergerVorlage:FN 05.02.1999 AUT 07/2018 FC Juniors OÖ
Mittelfeld
 7 Florian Jamnig 03.11.1990 AUT 07/2018 FC Wacker Innsbruck
 8 Peter Michorl 09.05.1995 AUT 07/2015 FK Austria Wien
10 Fabian BenkoVorlage:FN 05.06.1998 Datei:Flag of Croatia.svg CRO 07/2018 FC Bayern München
22 In-Pyo OhVorlage:FN 18.03.1997 Datei:Flag of Korea.svg KOR 05/2018 LASK Juniors OÖ
23 Stefan Haudum 27.11.1994 AUT 01/2019 FC Blau-Weiß Linz
25 James Holland 15.05.1989 Datei:Flag of Australia.svg AUS 07/2017 Liaoning FC
27 Thomas Goiginger 15.03.1993 AUT 07/2017 FC Blau-Weiß Linz
28 Dominik Frieser 09.09.1993 AUT 07/2018 Wolfsberger AC
43 Nemanja CelicVorlage:FN 26.04.1999 AUT 11/2017 FC Juniors OÖ
Angriff
 9 Klauss 01.03.1997 Datei:Flag of Brazil.svg BRA 01/2019 TSG 1899 Hoffenheim (Leihe)
14 Yusuf Otubanjo 12.09.1992 Datei:Flag of Nigeria.svg NGA 07/2018 MŠK Žilina
20 Samuel Tetteh 28.07.1996 Datei:Flag of Ghana.svg GHA 01/2018 FC Red Bull Salzburg (Leihe)
29 João Victor 27.03.1994 Datei:Flag of Brazil.svg BRA 07/2017 Kapfenberger SV

Vorlage:FNBox

Transfers

Stand: 10. Jänner 2019[19]

Zugänge: Abgänge:
Sommer 2018
Winter 2018/19

Meistermannschaften

Torschützenkönige

Liste der Fußball-Torschützenkönige (Österreich)

Trainerhistorie

Datei:Hans Krankl - Trainer LASK Linz (quer).jpg
Hans Krankl
Datei:Karl Daxbacher - FK Austria Wien (Bild 2).jpg
Karl Daxbacher

Europacup-Statistik

siehe: LASK/Europapokalstatistik

Erfolge

International

National

  • Österreichische Meisterschaft
    • 1 × Österreichischer Profimeister: 1965.
    • 1 × Österreichischer Amateurmeister: 1931.
    • 1 × Österreichischer Vize-Profimeister: 1962.
    • 1 × Österreichischer Vize-Amateurmeister: 1932.
    • 5 × Österreichischer Zweitliga-Meister: 1958 (B-Liga) 1979, 1994 (2. Division), 2007, 2017 (Erste Liga)
  • Österreichischer Cup
    • 1 × Österreichischer Cupsieger: 1965.
    • 4 × Österreichischer Cupfinalist: 1963, 1967, 1970, 1999.

Regional

  • 15 × Oberösterreichischer Landesmeister: 1924, 1925, 1926, 1927, 1929, 1930, 1931, 1932, 1936, 1939, 1947, 1948, 1950, 2001 (Amateure), 2003 (Amateure)
  • 3 × Meister Regionalliga Mitte (3. Spielstufe in Österreich): 2011 (Amateure), 2013, 2014.
  • 6 × Oberösterreichischer Cupsieger: 1929, 1931, 1932, 1935, 1937, 1946
  • 1 × 2. Klasse Mitte (8. Spielstufe) 2013/14 (Amateure) SPG LASK / ASKÖ Linz Zöhrdorf

Fans

Seit 2008 stehen die Fans vom LASK im Sektor 5 im Linzer Gugloval, in den Saisonen davor im Sektor 7. Die größten und aktivsten Fanclubs sind die Viking Linz und die Linzer Jungs. Zuvor waren die Boys Lentia einer der aktivsten Fanclubs in der LASK-Kurve, dieser wurde aber nach dem Verlust des Zaunfetzens aufgelöst. Der älteste noch bestehende Fanclub ist der Fanclub Kommando Kremstal. Sie wurden 1992 gegründet. Die Fanplattform seit1908.at ist die größte Fanplattform des LASK.

Rivalitäten

FC Blau-Weiß Linz

Eine der größten Rivalitäten pflegt der LASK, aufgrund der lokalen Nähe, mit dem ebenfalls stadtansässigen FC Blau-Weiß. Dieses Lokalduell der beiden Mannschaften genießt auch im Linzer Umland eine starke Popularität.

Das erste Aufeinandertreffen der beiden Kampfmannschaften in einem Pflichtspiel erfolgte in der ersten Runde des ÖFB-Cups 2002/03. In diesem Match schlug der FC Blau Weiß den LASK überraschend mit 3:1. Daraufhin gab es eine lange Zeit keine Pflichtspiele mehr gegeneinander, bis man 2011/12 nach dem Aufstieg des FC Blau-Weiß zum ersten Mal gemeinsam in der Ersten Liga spielte.[20] 2013/14 erfolgte eine gemeinsame Saison in der Regionalliga Mitte, in der der LASK beide Spiele gewinnen konnte. Bis zum Aufstieg des LASK in die oberste österreichische Spielklasse erfolgte ein weiteres gemeinsames Jahr in der Ersten Liga 2016/17.

SK Rapid Wien

Eine weitere traditionelle Rivalität besteht zu den Fans der Hauptstädter vom SK Rapid.[21][22][23] So gab es beispielsweise in der jüngeren Vergangenheit gleich nach der Rückkehr der Linzer ins Oberhaus nach fünf Spielzeiten zur Saison 2017/18 im Rahmen des Heimspiels in Pasching wieder gewalttätige Auseinandersetzungen zwischen Anhängern beider Teams.[21]

Heim-Stadion

Traditionelles Heimstadion des LASK war bis 2016 das Linzer Stadion auf der Gugl.

Mit Erreichen der Bundesliga im Jahr 2016 zog der LASK für Heimspiele in das Waldstadion in Pasching ("TGW Arena"). Begründet wurde diese mit Lizenzauflagen, die einen jederzeitigen Wechsel in einer größeres Stadion (z.B. in das Linzer Stadion) ermöglichten, den Wechsel in ein kleineres Stadion jedoch limitierten[24]. Der Vertrag zur Nutzung des Paschinger Stadions im Profibereich ist aktuell (Stand: Mai 2019) bis 2022 begrenzt, bis dahin muss der LASK ein neues Heimquartier gefunden haben.


Literatur

  • Rudolf Matheis (Hrsg.): Ewig lockt der LASK – Das offizielle Buch zu ‚100 Jahre LASK‘. Trauner-Verlag, Linz, 2008, ISBN 978-3-85487-822-3.
  • Dietmar Ehrenreich; " Meine Seele, schwarz-weiß" – 100 Jahre LASK – 100 Briefe an meinen Sohn, Resistenz Verlag, Linz 2008, ISBN 978-3-85285-163-1.

Einzelnachweise

  1. LASK finalisiert Ausgliederung des Profispielbetriebs, sport.orf.at, 26. September 2016, abgerufen am 17. März 2017.
  2. Siehe die LASK GmbH auf firmenabc.at, abgerufen am 17. März 2017.
  3. Daxbacher neuer LASK-Trainer
  4. Daxbacher geht nach Favoriten
  5. LASK: Krawalle statt Aufholjagd – 0:3 | Nachrichten.at
  6. LASK geht das Geld aus: Konkurs droht sport-ORF.at, 8. Oktober 2013.
  7. LASK-Übernahme besiegelt – Holzhey folgt Reichel Nachrichten.at, 24. Dezember 2013, abgerufen am 1. Januar 2014.
  8. derstandard.at
  9. ooe.orf.at
  10. St. Pölten oben, LASK Vizemeister Warnung: statt Link auf tips.at sollte die Vorlage:Tips genutzt werden
  11. LASK fixiert Aufstieg ins Oberhaus derstandard.at, am 21. April 2017, abgerufen am 20. April 2017
  12. WAC verdammt den LASK zu Rang vier
  13. Siebenter Sieg in Serie - LASK fix im Europacup! Warnung: statt Link auf nachrichten.at sollte die Vorlage:OÖN genutzt werden
  14. Starker LASK überzeugt bei 4:0 über Lilleström - derStandard.at
  15. [https://www.nachrichten.at/sport/fussball/lask/2-1-Der-LASK-stillte-auch-in-Lillestrom-den-Erfolgshunger;art100,2969263 2:1: Der LASK stillte auch in Lillestr�m den Erfolgshunger] Warnung: statt Link auf nachrichten.at sollte die Vorlage:OÖN genutzt werden
  16. LASK verpasst Coup gegen Besiktas knapp - derStandard.at
  17. LASK: Betreuerstab (abgerufen am 17. Juli 2017)
  18. LASK: Kader Profis (abgerufen am 17. Juli 2017)
  19. Transfers 2018/19 (abgerufen am 1. Juli 2018)
  20. Die Rückkehr einer Rivalität, wienerzeitung.at, abgerufen am 6. November 2018
  21. Hochspringen nach: 21,0 21,1 Massen-Schlägerei vor dem Hass-Duell, oe24.at, abgerufen am 7. November 2018
  22. LASK-Rapid: Die Renaissance eines Schlagers, laola1.at, abgerufen am 7. November 2018
  23. Rapid spielt gerne gegen den LASK, derstandard.at, abgerufen am 7. November 2018
  24. LASK wird zum Abschied aus Linz gezwungen, OÖN Oberösterreichische Nachrichten, 1. April 2016

Weblinks

Diesem Artikel fehlt noch ein aussagekräftiges Foto. Wenn Sie dem LinzWiki ein Foto zur Verfügung stellen möchten, können Sie dies unter Spezial:Hochladen auf den Server laden. Bitte beachten Sie dabei jedoch die Urheberrechte und laden Sie nur selber gemacht Fotos hoch! Weitere Informationen finden Sie unter LinzWiki:Fotos.
Dieses Dokument entstammt ursprünglich aus der deutschsprachigen Wikipedia. Es ist dort zu finden unter dem Stichwort LASK Linz, die Liste der bisherigen Autoren befindet sich in der Versionsliste. Wie im LinzWiki stehen alle Texte der Wikipedia unter der CC-BY-SA-Lizenz.