Pflasterspektakel
Das Pflasterspektakel ist eine jährliche Freiluft-Kulturveranstaltung in der Linzer Innenstadt. Es findet vorrangig in der Fußgängerzone der Landstraße und ihrer Seitenstraßen sowie der Altstadt statt und ist das größte Freiluft-Gauklerfestival Europas. Im Jahr 2011 findet es von 21.-23. Juli statt.
Veranstaltung
Pflasterspektakel 2011
Das Pflasterspektakel 2011 findet von 21.-23. Juli statt. Es ist in fünf "Pflasterspektakel-Welten" mit insgesamt 40 definierten Auftrittsorten eingeteilt[1]:
- Hauptplatz
- Altstadt (Hofgasse, Alter Markt, Altstadt, Klosterstraße)
- Landstraße (Taubenmarkt bis etwa zur Harrachstraße)
- Pfarrplatz (Pfarrplatz, Rathausgasse, Pfarrgasse, Domgasse)
- Promenade (Promenade, Herrenstraße, Spittelwiese)
Dabei werden auch Innenhöfe und Lokale genutzt. Im Falle von Schlechtwetter werden vorbereitete Quartiere mit einem gekürzten Programm bespielt, etwa das Alte Rathaus oder die Arkade[2]. 2011 werden rund 100 Künstergruppen aus 40 Nationen mit insgesamt rund 400 Künstlern erwartet[3][4].
Geschichte
Das Pflasterspektakel geht auf Siegbert Janko zurück. Dieser hatte in Marrakesch (Marokko) einen Gauklermarkt erlebt und wollte diese Idee auch nach Österreich bringen. 1987 - Janko war zu dieser Zeit Leiter des Kulturamtes - fanden schließlich die ersten Internationalen Straßenmusikantentage statt. 150 Musiker nahmen daran teil. Die erste Veranstaltung war ein großer Besuchererfolg, eine Fortsetzung wurde rasch beschlossen. Bereits die zweite derartige Veranstaltung, 1988, wurde Linzer Pflasterspektakel genannt. 1994 nehmen erstmals über 200.000 Besucher teil. Der bisherige Besucherrekord von 250.000 Besuchern wurde 2005 bei strahlendem Wetter erreicht.[5]
Künstler
Die Künstler werden - nach Bewerbung - von den Veranstaltern eingeladen. Sie erhalten kein Honorar, allerdings wird die Unterkunft (Hotel, für größere Gruppen auch Unterbringung in der Jahnschule und der Weberschule) sowie ein Verpflegungszuschuss von 25 € (Stand: 2010) pro Tag bezahlt. Auch die Anreisekosten werden bis zu gewissen Grenzen übernommen. Das durch die Auftritte lukrierte "Hutgeld" bleibt den auftretenden Künstlern.[6]
Einzelnachweise
Weblinks
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