Hillerkaserne: Unterschied zwischen den Versionen

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Die '''Hillerkaserne''' ist eine Kaserne des österreichischen Bundesheers im [[Linz]]er Stadtteil [[Ebelsberg]]. In ihr sind vorrangig Teile der 4. Panzergrenadierbrigade - unter anderem auch deren Kommando<ref>{{Webseite|1=www.bundesheer.at/sk/lask/brigaden/pzgrenbrig4/index.shtml|2=Bundesheer.at: 4. Panzergrenadierbrigade}}</ref> - untergebracht. Die Gebäude der Kaserne wurde 1938-1940 errichtet und stehen seit 2009 unter Denkmalschutz. Die Kaserne ist nach ''Johann Freiherr von Hiller'' benannt, einem Kommandanten der österreichischen Truppen während der Koalitionskriege zu Beginn des 19. Jahrhunderts.  
Die '''Hillerkaserne''' ist eine Kaserne des österreichischen Bundesheers im [[Linz]]er [[Bezirk Ebelsberg]]. In ihr sind vorrangig Teile der 4. Panzergrenadierbrigade - unter anderem auch deren Kommando<ref>{{Webseite|1=www.bundesheer.at/sk/lask/brigaden/pzgrenbrig4/index.shtml|2=Bundesheer.at: 4. Panzergrenadierbrigade}}</ref> - untergebracht. Die Gebäude der Kaserne wurde 1938-1940 errichtet und stehen seit 2009 unter Denkmalschutz. Die Kaserne ist nach ''Johann Freiherr von Hiller'' benannt, einem Kommandanten der österreichischen Truppen während der Koalitionskriege zu Beginn des 19. Jahrhunderts.  


Die Kaserne soll bis 2014 geschlossen und verkauft werden<ref name="ooeorf20120405">{{Webseite|1=ooe.orf.at/news/stories/2527836/|2=Aus für die Kaserne Ebelsberg}}, ooe.orf.at, 5. April 2012</ref>.
Die Kaserne soll bis 2014 geschlossen und verkauft werden<ref name="ooeorf20120405">{{Webseite|1=ooe.orf.at/news/stories/2527836/|2=Aus für die Kaserne Ebelsberg}}, ooe.orf.at, 5. April 2012</ref>.
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[[Kategorie:Bauwerk]]
[[Kategorie:Bauwerk]]
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Version vom 4. April 2015, 11:34 Uhr

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Die Hillerkaserne ist eine Kaserne des österreichischen Bundesheers im Linzer Bezirk Ebelsberg. In ihr sind vorrangig Teile der 4. Panzergrenadierbrigade - unter anderem auch deren Kommando[1] - untergebracht. Die Gebäude der Kaserne wurde 1938-1940 errichtet und stehen seit 2009 unter Denkmalschutz. Die Kaserne ist nach Johann Freiherr von Hiller benannt, einem Kommandanten der österreichischen Truppen während der Koalitionskriege zu Beginn des 19. Jahrhunderts.

Die Kaserne soll bis 2014 geschlossen und verkauft werden[2].

Geschichte

Die Gebäude der Kaserne wurde 1938 bis 1940 errichtet. Sie sind dreigeschoßig errichtet und mit mächtigem Walmdach ausgeführt. Dreizehn derartige Blöcke wurden in vier Reihen um einen zentralen Park errichtet.

Die Kaserne diente 1940 bis 1945 Verbänden der Waffen-SS. Einige Bereiche wurden auch als Unterkunft für die Bediensteten der deutschen Reichsbahn und als Lager für Ostflüchtlinge genutzt. Nach Kriegsende wurde die Kaserne bis 1950 von amerikanischen Besatzungstruppen sowie als Flüchtlingslager verwendet. Die Gendarmerieschule der B-Gendarmerie war 1951 bis 1956 hier untergebracht. Seit 1956 wird das Gelände schließlich vom österreichischen Bundesheer genutzt. Am 15. Mai 1967 wurde die Kaserne nach dem Feldzeugmeister Johann Freiherr von Hiller benannt. Dieser kommandierte die österreichischen Truppen im Kampf um Ebelsberg im Rahmen des Fünften Koalitionskriegs (1809).[3]

Schließung

Während eine mögliche Schließung der Kaserne bereits länger im Raum stand, nährte der Militärkommandant von Oberösterreich, Kurt Raffetseder, diese Gerüchte im Jänner 2011. Er könne sich eine Schließung der Kaserne vorstellen, die militärischen Einrichtungen könnten auch am Fliegerhorst Vogler in Hörsching unterkommen.[4] Von Seiten der Stadt Linz und des Landes Oberösterreich wurden diese Vorschläge begrüßt. Bürgermeister Dobusch könnte sich eine zukünftige Nutzung als Wohngebiet vorstellen.[5]

Anfang April 2012 wurde die geplante Schließung auch öffentlich bekannt gegeben. Die untergebrachten Einheiten werden in andere Kasernen übersiedeln. Die 4. Panzergrenadierbrigade könnte an den Fliegerhorst Vogler in Hörsching wechseln, das Heerespersonalamt in das Amtsgebäude Garnisonstraße in Linz einziehen und die Einrichtungen der Heeresunteroffiziersakademie an den Hauptstandort nach Enns (oder temporär nach Amstetten, bis in Enns neue Gebäude dafür errichtet sind). Für das rund 200.000 Quadratmeter große Gelände erwartet sich das Bundesheer einen Verkaufserlös von rund 20 Millionen Euro. Den Verkauf wird die für die Liegenschaftsverwertung ehemaliger Bundesheer-Areale zuständige SIVBEG übernehmen.[2][6]

Einzelnachweise

Weblinks

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