Med Campus IV: Unterschied zwischen den Versionen

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Der '''Med Campus IV''' des [[Kepler-Universitätsklinikum]] (KUK) ist ein Krankenhaus im [[Linz]]er [[Bezirk Kaplanhof]] ([[Spitalsviertel]]). Bis zur Integration in das KUK 2015/2016 war es als ''Landes-Frauen- und Kinderklinik Linz'' (kurz: ''LFKK Linz'') bekannt. Es befindet sich seit 2006 am gemeinsamen Standort an der [[Krankenhausstraße]], wo zuvor nur die ''Landeskinderklinik'' untergebracht war. Die ''Landesfrauenklinik'' befand sich an einem eigenen Standort an der [[Lederergasse]].
Der '''Med Campus IV''' des [[Kepler-Universitätsklinikum]] (KUK) ist ein Krankenhaus im [[Linz]]er [[Bezirk Kaplanhof]] ([[Spitalsviertel]]). Bis zur Integration in das KUK 2015/2016 war es als ''Landes-Frauen- und Kinderklinik Linz'' (kurz: ''LFKK Linz'') bekannt. Es befindet sich seit 2006 am gemeinsamen Standort an der [[Krankenhausstraße]], wo zuvor nur die ''Landeskinderklinik'' untergebracht war. Die ''Landesfrauenklinik'' befand sich an einem eigenen Standort an der [[Lederergasse]].


Im Jahr 2010 waren 143 Ärzte an der Klinik angestellt, insgesamt waren 1076 Mitarbeiter beschäftigt. Mit knapp 3.500 Geburten pro Jahr war die LFKK um 2013 die größte Geburtsklinik Österreichs.<ref>{{Web|LINK=http://ooe.orf.at/news/stories/2565859/|TEXT=Größte Geburtsklinik Österreichs in Linz}}</ref>. Zusätzlich werden weitere Operationen im Fachbereich durchgeführt (2010: 5.781 Operationen)<ref>{{Web|LINK=http://www.gespag.at/media_presse/uploadExtern/Jahresbericht/753d435ce2c3c6a04904d71849fe93b9.pdf|TEXT=gespag: Jahresbericht LFKK}}</ref>. Trotz mittlerweile leicht gestiegener Geburten (im Jahr 2022 kamen bei 3694 Geburten insgesamt 3785 Babys zur Welt<ref>{{OÖN|LINK=oberoesterreich/linz/zehn-geburten-am-tag-im-kepler-klinikum;art66,3769593|text=3785 Babys erblickten im vergangenen Jahr im Kepler Universitätsklinikum das Licht der Welt.|datum=4. Januar 2023}}</ref>) wurde die Klinik mittlerweile vom Wiener St.-Josef-Krankenhaus überholt<ref>{{Web|LINK=https://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20210111_OTS0036/3893-geburten-das-st-josef-krankenhaus-wien-wird-zur-groessten-geburtsklinik-oesterreichs|TEXT=3.893 Geburten: Das St. Josef Krankenhaus Wien wird zur größten Geburtsklinik Österreichs}}</ref>.
Im Jahr 2010 waren 143 Ärzte an der Klinik angestellt, insgesamt waren 1076 Mitarbeiter beschäftigt. Mit knapp 3.500 Geburten pro Jahr war die LFKK um 2013 die größte Geburtsklinik Österreichs.<ref>{{Web|LINK=http://ooe.orf.at/news/stories/2565859/|TEXT=Größte Geburtsklinik Österreichs in Linz}}</ref>. Zusätzlich werden weitere Operationen im Fachbereich durchgeführt (2010: 5.781 Operationen)<ref>{{Web|OFFLINE=ja|LINK=www.gespag.at/media_presse/uploadExtern/Jahresbericht/753d435ce2c3c6a04904d71849fe93b9.pdf|TEXT=gespag: Jahresbericht LFKK}}</ref>. Trotz mittlerweile leicht gestiegener Geburten (im Jahr 2022 kamen bei 3694 Geburten insgesamt 3785 Babys zur Welt<ref>{{OÖN|LINK=oberoesterreich/linz/zehn-geburten-am-tag-im-kepler-klinikum;art66,3769593|text=3785 Babys erblickten im vergangenen Jahr im Kepler Universitätsklinikum das Licht der Welt.|datum=4. Januar 2023}}</ref>) wurde die Klinik mittlerweile vom Wiener St.-Josef-Krankenhaus überholt<ref>{{Web|LINK=https://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20210111_OTS0036/3893-geburten-das-st-josef-krankenhaus-wien-wird-zur-groessten-geburtsklinik-oesterreichs|TEXT=3.893 Geburten: Das St. Josef Krankenhaus Wien wird zur größten Geburtsklinik Österreichs}}</ref>.


== Geschichte ==
== Geschichte ==
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=== Landesfrauenklinik (bis 2006) ===
=== Landesfrauenklinik (bis 2006) ===
Die alte Landesfrauenklinik befand sich an der [[Lederergasse]] (zwischen [[Gruberstraße]] und [[Holzstraße]]). Sie wurde ursprünglich mitte des 19. Jahrhunderts gegründet. Ab 1904 war eine vollständige Gynäkologische Abteilung eingerichtet. Der erste Röntgenapparat stand ab 1932 zur Verfügung. Im zweiten Weltkrieg wurde das Gebäude durch Bombentreffer schwer beschädigt. Der Betrieb wurde in Ausweichquartieren aufrecht erhalten, erst 1951 wurde wieder der Stammsitz in der Lederergasse benützbar. Am 21. April 2006 übersiedelte die Frauenklinik schließlich an den neuen (gemeinsamen) Standort im Spitalsviertel<ref name="orf2006">{{Web|LINK=http://ooe.orf.at/stories/103995/|TEXT=Ende für die alte Landesfrauenklinik}}, ooe.orf.at, 21. April 2006</ref>.
Die alte Landesfrauenklinik befand sich an der [[Lederergasse]] (zwischen [[Gruberstraße]] und [[Holzstraße]]). Sie wurde ursprünglich Mitte des 19. Jahrhunderts gegründet. Ab 1904 war eine vollständige Gynäkologische Abteilung eingerichtet. Der erste Röntgenapparat stand ab 1932 zur Verfügung. Im zweiten Weltkrieg wurde das Gebäude durch Bombentreffer schwer beschädigt. Der Betrieb wurde in Ausweichquartieren aufrecht erhalten, erst 1951 wurde wieder der Stammsitz in der Lederergasse benützbar. Am 21. April 2006 übersiedelte die Frauenklinik schließlich an den neuen (gemeinsamen) Standort im Spitalsviertel<ref name="orf2006">{{Web|OFFLINE=ja|LINK=ooe.orf.at/stories/103995/|TEXT=Ende für die alte Landesfrauenklinik}}, ooe.orf.at, 21. April 2006</ref>.


=== Landes-Frauen- und Kinderklinik (2006 bis 2015) ===
=== Landes-Frauen- und Kinderklinik (2006 bis 2015) ===
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== Weblinks ==
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[[Kategorie:Krankenhaus]]
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[[Kategorie:Bezirk Kaplanhof]]
[[Kategorie:Bezirk Kaplanhof]]
[[Kategorie:Kepler-Universitätsklinikum]]
[[Kategorie:Kepler-Universitätsklinikum]]

Version vom 9. Dezember 2023, 19:00 Uhr

Med Campus IV
Haupteingang der Landes-Frauen- und Kinderklinik
Haupteingang der Landes-Frauen- und Kinderklinik
Nutzung Krankenhaus
Bezirk Bezirk Kaplanhof
Anschrift Krankenhausstraße
PLZ 4020
Ort Linz
Parkmöglichkeit Tiefgarage AKh Krankenhausstraße
Webseite KUK: Standorte
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Der Med Campus IV des Kepler-Universitätsklinikum (KUK) ist ein Krankenhaus im Linzer Bezirk Kaplanhof (Spitalsviertel). Bis zur Integration in das KUK 2015/2016 war es als Landes-Frauen- und Kinderklinik Linz (kurz: LFKK Linz) bekannt. Es befindet sich seit 2006 am gemeinsamen Standort an der Krankenhausstraße, wo zuvor nur die Landeskinderklinik untergebracht war. Die Landesfrauenklinik befand sich an einem eigenen Standort an der Lederergasse.

Im Jahr 2010 waren 143 Ärzte an der Klinik angestellt, insgesamt waren 1076 Mitarbeiter beschäftigt. Mit knapp 3.500 Geburten pro Jahr war die LFKK um 2013 die größte Geburtsklinik Österreichs.[1]. Zusätzlich werden weitere Operationen im Fachbereich durchgeführt (2010: 5.781 Operationen)[2]. Trotz mittlerweile leicht gestiegener Geburten (im Jahr 2022 kamen bei 3694 Geburten insgesamt 3785 Babys zur Welt[3]) wurde die Klinik mittlerweile vom Wiener St.-Josef-Krankenhaus überholt[4].

Geschichte

Landeskinderklinik (bis 2006)

Die Kinderchirurgischen Abteilung gibt es seit 1956[5].

Landesfrauenklinik (bis 2006)

Die alte Landesfrauenklinik befand sich an der Lederergasse (zwischen Gruberstraße und Holzstraße). Sie wurde ursprünglich Mitte des 19. Jahrhunderts gegründet. Ab 1904 war eine vollständige Gynäkologische Abteilung eingerichtet. Der erste Röntgenapparat stand ab 1932 zur Verfügung. Im zweiten Weltkrieg wurde das Gebäude durch Bombentreffer schwer beschädigt. Der Betrieb wurde in Ausweichquartieren aufrecht erhalten, erst 1951 wurde wieder der Stammsitz in der Lederergasse benützbar. Am 21. April 2006 übersiedelte die Frauenklinik schließlich an den neuen (gemeinsamen) Standort im Spitalsviertel[6].

Landes-Frauen- und Kinderklinik (2006 bis 2015)

Mit 21. April 2006 nahm der neue, gemeinsame Standort von Frauen- und Kinderklinik am alten Standort der Kinderklinik den Betrieb auf.[6] Anfang 2013 wurde die Abteilung für Gynäkologie und Geburtshilfe des Allgemeinen Krankenhauses der Stadt Linz mit derer der Landes-Frauen und Kinderklinik fusioniert und an die LFKK übertragen.[7]

Med Campus IV des Kepler-Universitätsklinikums

Per 31. Dezember 2015 ging das Krankenhaus im Kepler-Universitätsklinikum auf und wird seither als Med Campus IV betrieben.

Erreichbarkeit

Automobil

Das Krankenhaus ist von der Innenstadt über die Achse Mozartstraße-Weißenwolffstraße (danach Gruberstraße-Krankenhausstraße) zu erreichen, von der Mühlkreis Autobahn und der Anschlussstelle Symbol Autobahn Prinz-Eugen-Straße über die Prinz-Eugen-Straße und die Darrgutstraße. Die Parkgarage Universitätsklinikum befindet sich unmittelbar vor dem Gebäude.

Öffentlicher Verkehr

Das Krankenhaus wird von den Linien 12, 25, 45 und 46 und von den Schnellbuslinien 70, 71, 72 und 73 bedient. Diese halten an den Haltestellen Symbol Haltestelle Gruberstraße ( 12, 25, 45, 46, 70, 71, 72, 73), Symbol Haltestelle Paula-Scherleitner-Weg (45) und Symbol Haltestelle Darrgutstraße ( 45).

Einzelnachweise

Weblinks