Rotlichtkamera: Unterschied zwischen den Versionen

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Linz verfügt über mehrere '''Rotlichtkameras''' (auch: ''Rotlichtradar'', umgangssprachlich ''Ampelblitzer'') zur Überwachung von Ampelkreuzungen. In den ersten fünf Jahren der Nutzung der modernisierten Kameras (2009-2014) wurden aufgrund dieser Systeme fast 9000 Übertretungen zur Anzeige gebracht.<ref name="linzat2014">[http://www.linz.at/presse/2014/201411_76520.asp Mehr Sicherheit an Kreuzungen – Stadt Linz kauft zusätzliche „Rotlicht-Radar-Kamera“ an], linz.at, 20. November 2014</ref>
Linz verfügt über mehrere '''Rotlichtkameras''' (auch: ''Rotlichtradar'', umgangssprachlich ''Ampelblitzer'') zur Überwachung von Ampelkreuzungen. In den ersten fünf Jahren der Nutzung der modernisierten Kameras (2009-2014) wurden aufgrund dieser Systeme fast 9000 Übertretungen zur Anzeige gebracht.<ref name="linzat2014">{{LinzPresse|jahr=2014|link=201411_76520|text=Mehr Sicherheit an Kreuzungen – Stadt Linz kauft zusätzliche „Rotlicht-Radar-Kamera“ an|datum=20. November 2014}}</ref>


== Technik ==
== Technik ==
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Seit 1988 existieren in Linz derartige Systeme. Das alte System funktionierte mittels im Boden eingelassener Induktionsschleifen. Überfährt ein Fahrzeug während einer Rotphase diese Schleife, werden automatisiert zwei Fotos geschossen. Über die Fahrdistanz zwischen beiden Fotos kann die Geschwindigkeit des Fahrzeugs ermittelt werden und errechnet werden, ob das Fahrzeug bereits bei Rotlicht in die Kreuzung einfuhr.
Seit 1988 existieren in Linz derartige Systeme. Das alte System funktionierte mittels im Boden eingelassener Induktionsschleifen. Überfährt ein Fahrzeug während einer Rotphase diese Schleife, werden automatisiert zwei Fotos geschossen. Über die Fahrdistanz zwischen beiden Fotos kann die Geschwindigkeit des Fahrzeugs ermittelt werden und errechnet werden, ob das Fahrzeug bereits bei Rotlicht in die Kreuzung einfuhr.


Ein neueres Kamerasystem koppelt ein Radarsystem und eine Kamera. Hierbei wird mittels Radar automatisiert gemessen, ob ein Fahrzeug das Rotlicht missachtet hat. Das erste derartige System ist seit 2009 in Linz eingesetzt.<ref name="linzat2011">[http://www.linz.at/presse/2011/201110_59303.asp Mehr Sicherheit an Kreuzungen durch Rotlichtradar], linz.at, 12. Oktober 2011</ref> Im November 2014 wurde bekannt gegeben, zusätzlich zu den bestehenden zwei Kameras (die abwechselnd an den Standorten eingebaut sind) eine weitere Kamera anzuschaffen.<ref name="linzat2014"/>
Ein neueres Kamerasystem koppelt ein Radarsystem und eine Kamera. Hierbei wird mittels Radar automatisiert gemessen, ob ein Fahrzeug das Rotlicht missachtet hat. Das erste derartige System ist seit 2009 in Linz eingesetzt.<ref name="linzat2011">{{LinzPresse|jahr=2011|link=201110_59303|text=Mehr Sicherheit an Kreuzungen durch Rotlichtradar|datum=12. Oktober 2011}}</ref> Im November 2014 wurde bekannt gegeben, zusätzlich zu den bestehenden zwei Kameras (die abwechselnd an den Standorten eingebaut sind) eine weitere Kamera anzuschaffen.<ref name="linzat2014"/>


== Rechtliches ==
== Rechtliches ==

Version vom 30. September 2023, 20:43 Uhr

Rotlichtkamera an der Kreuzung Dametzstraße, Mozartstraße
Rotlichtkamera an der Kreuzung Dametzstraße, Mozartstraße

Linz verfügt über mehrere Rotlichtkameras (auch: Rotlichtradar, umgangssprachlich Ampelblitzer) zur Überwachung von Ampelkreuzungen. In den ersten fünf Jahren der Nutzung der modernisierten Kameras (2009-2014) wurden aufgrund dieser Systeme fast 9000 Übertretungen zur Anzeige gebracht.[1]

Technik

Seit 1988 existieren in Linz derartige Systeme. Das alte System funktionierte mittels im Boden eingelassener Induktionsschleifen. Überfährt ein Fahrzeug während einer Rotphase diese Schleife, werden automatisiert zwei Fotos geschossen. Über die Fahrdistanz zwischen beiden Fotos kann die Geschwindigkeit des Fahrzeugs ermittelt werden und errechnet werden, ob das Fahrzeug bereits bei Rotlicht in die Kreuzung einfuhr.

Ein neueres Kamerasystem koppelt ein Radarsystem und eine Kamera. Hierbei wird mittels Radar automatisiert gemessen, ob ein Fahrzeug das Rotlicht missachtet hat. Das erste derartige System ist seit 2009 in Linz eingesetzt.[2] Im November 2014 wurde bekannt gegeben, zusätzlich zu den bestehenden zwei Kameras (die abwechselnd an den Standorten eingebaut sind) eine weitere Kamera anzuschaffen.[1]

Rechtliches

Der Strafrahmen bei einer Übertretung befindet sich zwischen 150 und 726 Euro. Liegt darüber hinaus eine Gefährdung anderer VerkehrsteilnehmerInnen vor, erhöht sich der Strafrahmen auf bis zu 2.180 Euro. Zu einer Vormerkung im Führerscheinregister kann es obendrein kommen.[1]

Standorte

Rotlichtkameras existieren an insgesamt vierzehn Standorten im Stadtgebiet. Es werden fünf Kameras werden abwechselnd an diesen Standorten eingesetzt (Stand: Oktober 2020)[1][3][4]:

Einzelnachweise